Berufsfeldmonitor Elektronik & Produktionstechnik

Elektronik und Produktionstechnik bestimmen unseren Alltag

Ob Handy, Computer, MP3-Player, Espresso-Maschine, Geräte der Medizintechnik – elektronische Anwendungen sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Laufend werden neue Produkte entwickelt. Im Trend: die Vernetzung von Geräten, Embedded Systems, Automatisierung und neue Technologieanwendungen in der Fahrzeugtechnik, Luftfahrt & Aviation, Material- und Verarbeitungstechnik sowie in der Mechatronik.

Vielfältiges Tätigkeitsspektrum mit Spezialisierungsmöglichkeiten

Expertenwissen und Basis-Know-how bringen ausgezeichnet ausgebildeten TechnikerInnen gute Perspektiven. Ihre Einsatzgebiete sind breit gestreut und reichen von der Entwicklung, Konstruktion und technischen Produktion, Einkauf, Vertrieb und Beratung bis zu Werksplanung, Logistik, Organisationsentwicklung und Projekt- und Qualitätsmanagement. Je nach Schwerpunktsetzung des Studiums stehen FH-AbsolventInnen zahlreiche Betätigungsfelder offen: Automatisierungstechnik, Maschinen- und Anlagenbau für die Elektronikindustrie, Medizintechnik, Automobilindustrie und -technik, Verkehrs- und Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Umwelttechnik, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, Kraftwerksbau etc.

Startvorteil: Zusatzqualifikationen

Das stark international ausgerichtete Berufsfeld lässt Fremdsprachenkenntnisse, die Bereitschaft zur Mobilität sowie interkulturelle Kompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gefragt sind ebenso, neben fachlichen Qualifikationen, die als selbstverständlich vorausgesetzt werden, Prozess- und Projektmanagement-Kenntnisse, wirtschaftliches Denken sowie Teamfähigkeit und Verhandlungsgeschick. AbsolventInnen mit breiter technischer Basiskompetenz, die mit möglichst vielen Gebieten vernetzt ist, entsprechen dem Anforderungsprofil zahlreicher Unternehmen.

Interdisziplinarität gewinnt an Bedeutung

Nach wie vor zählt die Elektronik- und Produktionstechnik-Branche in Österreich zu den größten Industriezweigen des Landes. Die langfristigen Auswirkungen der zurzeit angespannten internationalen Wirtschaftslage sind im Moment jedoch noch nicht absehbar. Umso mehr an Bedeutung gewinnt die Höherqualifizierung der Fachkräfte. Spezialisierungen in einem interdisziplinären Bereich dürften die Beschäftigungsaussichten zusätzlich verbessern. Vor allem den Bereichen Mechatronik, Informations- und Energietechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie den Querschnittsgebieten Automatisierungs- und Medizintechnik wird ein hohes Innovationspotenzial für die kommenden Jahre prognostiziert. Auch im Maschinen- und Anlagenbau wird ein Beschäftigungszuwachs vor allem hinsichtlich technisch-ökologischer Innovationen, d.h. klimafreundlicher Anwendungen, erwartet.